hages - Kostengünstige Hageldetektion in der Landwirtschaft

Im Jahr 2018 beliefen sich die regulierten Schäden durch Hagel auf mehr als 500 Millionen Euro. Dabei wurden mit Windböen von bis zu 120 km\h und Hagelkörnern groß wie Golfbällen, besonders Sonderkulturen wie Obstbäume und Wein getroffen. Bei diesen Sonderkulturen sind die Wetterphänomene Starkregen und Hagel als Ursache für entstandene Ernteausfälle besonders relevant.

Gleichzeitig ist das Erkennen von räumlich begrenzt auftretenden Hagelvorkommen zur Zeit technisch noch nicht umgesetzt worden. Grund dafür ist die maximale Auflösung von 1km² von Regenradaren, die kleinräumigere Ereignisse wie lokale Unwetterzellen nicht erkennen lässt. Dadurch werden kleinteilige Niederschlagsgebiete sowie kurz andauernde Ergeignisse nicht erfasst oder nur partiell erkannt. Besonders bei topografisch schwierigen Gelände und abseits von Bodenkontrollmessungen verliert das Regenradar sowohl Genauigkeit als auch Aussagekraft. Um Schutzmaßnahmen gegen Hagelschaden einzuleiten, wie z.B. das Ausbringen von Netzen, benötigt der Landwirt eine verlässliche, lokale Vorhersage und kurzfristige Warnung. Auch die Schadensregulierung, falls Hagelschäden entstanden sind, bedürfen einer genauen Erfassung von Hagel, um späteren Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen.

hages ermöglicht die Frühwarnung und bietet im Schadensfall eine Möglichkeit zur Nachweisführung bei der Schadensbewertung von Seiten der Versicherung.