bioSpectre

Die „Black-Box“ Abwasser öffnen mittels bioelektrochemischer Systeme

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Plattform: 1 Biosensorik

Verschmutzung als Signalquelle. Mikrobielle elektrochemische Technologien bilden die Basis für unseren Biosensor. Anders als herkömmliche Sensoren, bei denen Ablagerungen die Funktion beeinträchtigen, integriert unser System die Verschmutzung aktiv in seine Arbeitsweise. Dadurch eignet sich der Biosensor ideal für Anwendungen im Abwassersektor.
Dank seiner speziellen Bau- und Arbeitsweise bleibt der Biosensor auch unter anspruchsvollen Bedingungen stabil und leistungsfähig. Während herkömmliche Sensoren häufige Reinigung und Wartung erfordern, überzeugt unser Biosensor durch einen zuverlässigen, nahezu wartungsfreien Betrieb.

Kläranlage mit Sensor
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Plattform 2: Embedded System

Einstecken und loslegen. Unser Plug-and-Play-Schaltschrank erfasst die bioelektrochemischen Signale des Biosensors und wandelt sie in die bekannte Kohlenstoffverbrauchsrate um – ein verlässlicher Online-Indikator für die mikrobielle Aktivität.

Dank des transienten Betriebsmodus in Kombination mit unserer intelligenten Softsensorik verbessern wir die Sensitivität erheblich. So lassen sich wichtige Summenparameter wie CSB, Stickstoff- und Phosphorverbindungen auch unter Einfluss von Interferenzen (Änderungen der Leitfähigkeit, Schwermetalle, etc.) präzise erfassen.

Unbenannt
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Plattform 3: Humane Machine Interface

„Bio-Health“ Monitoring. Visualisieren Sie die mikrobiellen Stoffwechselprozesse und schließen Sie Informationslücken durch transparente Echtzeitdaten. Erkennen Sie, was in Ihrer Anlage wirklich passiert – direkt im biologischen Prozess.

Steigern Sie Ihr Prozessverständnis in zentralen Bereichen:

  • Abwasserscreening: Nährstoffverfügbarkeit und toxische Einflüsse

  • Biologische Prozessstufen: Denitrifikation und biologische Phosphorelimination (Bio-P)

  • Externe Einflüsse: Regenereignisse, Spülstöße, Tagesgänge oder Betriebsstörungen


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Projekt bioSpectre

Im Rahmen des Förderwettbewerbes Grüne Gründungen.NRW hat sich das Projekt „bioSpectre - Mikrobielle Brennstoffzelle zur Messung von Zulauffrachten von Kläranlagen“ zum Ziel gesetzt schwer zu messende, unzugängliche oder nicht online-verfügbare Abwasserqualitätsparameter (CSB, BSB5, etc.) nahe Echtzeit zu ermitteln. bioSpectre fusioniert in einzigartiger Art und Weise die mikrobielle Brennstoffzellentechnologie (Biosensorik) mit mathematischen und datengetriebenen Modellen (Softsensorik). Diese innovative Kombination aus robuster, wartungsarmer „Low-Cost“ Biosensorik und Softsensorik bietet Kläranlagenbetreibern durch verbessertes Abwassermonitoring proaktive Handlungsoptionen, um den künftigen Ansprüchen an die Abwasserreinigung (siehe Verabschiedung zur Novellierung der seit 1991 geltenden Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser vom 10. April 2024) zu begegnen. Die integrierte Datenauswertung und -analyse ermöglicht den Einsatz des bioSpectre-Sensors auch ohne langwierige Schulungen oder komplexe IT-Integrationen. Dementsprechend wird diese Innovation auch für kleinere Kläranlagen und deren Betreiber zugänglich.


Gefördert durch:

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Echtzeit Monitoring

Einfache und wartungsarme Echtzeit Messung des CSB sowie weiterer Parameter.

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CSB-Fraktionierung

bioSpectre ermöglicht eine genaue und zeitlich differenzierte Bestimmung der CSB-Fraktionierung auf ihrer Anlage.

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Frühwarnsystem

Detektion von Schwermetallen und anderen toxischen Stoffen, die eine Gefahr für die biologische Reinigungsstufe darstellen.

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Flexible Einsatzmöglichkeiten

bioSpectre is an nahezu allen Punkten Ihrer Anlage einsetzbar. So können Probleme an jedem Anlagenteil identifiziert werden.

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Digitaler Zwilling

Eine kontinuierliche Erfassung der Frachtparameter ermöglicht den Aufbau und operationellen Betrieb eines digitalen Zwillings ihrer Anlage.

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Optimierung

Wir versetzen Sie in die Lage Stickstoff- und Phosphorelimination durchzuführen sowie Ihre Energieanalyse anch DWA-A-216 zu dynamisieren.